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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Bergbaugiganten Glencore und Rio Tinto haben ihre Fusionsgespräche beendet, nachdem sie keine Einigung erzielen konnten, die einen Mehrwert für die Aktionäre geschaffen hätte. Die Verhandlungen scheiterten aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die finanziellen Bedingungen und Führungspositionen, wobei Rio Tinto sowohl die Rolle des Präsidenten als auch die des CEO in dem fusionierten Unternehmen forderte. Der Aktienkurs von Glencore fiel nach der Bekanntgabe um über 10 %, während Rio Tinto 2 % verlor.
Nervöse Anleger wechseln von Big Tech zu Pharmaaktien wie Roche und Novartis, die aufgrund von Zollbefreiungen durch die US-Regierung starke Kursanstiege verzeichnet haben. Der Artikel warnt jedoch vor Risiken im Pharmasektor und verweist dabei auf den dramatischen Kurssturz von Novo Nordisk und den anhaltenden Preisdruck durch Trumps Gesundheitspolitik. Obwohl Pharmaunternehmen traditionell defensive Stabilität bieten, machen sie die derzeit hohen Bewertungen anfällig für Korrekturen. Die Analysten von HSBC empfehlen daher Vertragshersteller als potenziell bessere Investitionsmöglichkeiten.
Die UBS hat für ihre neu übernommenen Banker von der Credit Suisse bescheidene Umsatzwachstumsziele festgelegt. Diese müssen zusätzliche Einnahmen in Höhe von 444 Millionen US-Dollar generieren, um das Ziel der Bank zu erreichen, die weltweiten Bankumsätze bis Ende 2026 zu verdoppeln. Das Ziel entspricht nur 3,5 Millionen US-Dollar pro Banker, was angesichts der verbesserten Performance der Aktienkapitalmärkte und der positiven Aussichten für die Branche als erreichbar angesehen wird.
Swiss Prime Site zeigt eine starke Performance mit stabilem Wachstum bei Gewerbeimmobilien und einem beeindruckenden Gewinnwachstum von 18 % im Bereich Vermögensverwaltung auf 83,6 Millionen Franken, unterstützt durch niedrige Leerstandsquoten und eine kontrollierte Verschuldung trotz rückläufiger Mieteinnahmen.
Die US-Aktienmärkte verzeichneten bei allen wichtigen Indizes Kursverluste, wobei der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq jeweils 0,5 % einbüßten. Technologieaktien setzten ihren Abverkauf fort, da Bedenken hinsichtlich der Investitionen in KI, die traditionelle Softwareunternehmen herausfordern, sowie Zweifel an den Renditeversprechen der KI bestehen. Die Unternehmensgewinne fielen gemischt aus, mit positiven Ergebnissen bei Hershey und Bristol Myers Squibb, aber erheblichen Verlusten bei Estée Lauder und KKR. Die Verzögerungen bei den Arbeitsmarktdaten aufgrund des Regierungsstillstands trugen zusätzlich zur Unsicherheit an den Märkten bei.
Das Agrarchemieunternehmen Syngenta, das sich im Besitz des chinesischen Staatsunternehmens Sinochem befindet, bereitet sich auf einen möglichen Börsengang in Hongkong im Wert von 10 Milliarden US-Dollar vor, wobei bis zu 20 % der Anteile platziert werden sollen. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Verhandlungen mit großen Investmentbanken wie Goldman Sachs, UBS, CICC, Morgan Stanley und HSBC und strebt eine Notierung bis zum Jahresende an, sofern die Marktbedingungen dies zulassen.
Das Weltwirtschaftsforum hat eine unabhängige Untersuchung gegen seinen CEO Børge Brende eingeleitet, nachdem bekannt wurde, dass er mehrfach Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte, darunter die Teilnahme an drei Abendessen und der Austausch von Nachrichten. Brende behauptet, die Treffen seien geschäftlicher Natur gewesen und er habe nichts von Epsteins krimineller Vergangenheit gewusst, während das WEF sein Bekenntnis zu Transparenz und Integrität betont.
Die Credit Suisse sieht sich einer laufenden Untersuchung hinsichtlich ihrer historischen Verbindungen zu Verbrechen aus der Nazizeit gegenüber, wobei die Frage der Verantwortlichkeit trotz der Verstrickung der Bank in diese historischen Angelegenheiten weiterhin ungeklärt ist.
Im Januar kam es zu außergewöhnlichen Preisbewegungen bei Rohstoffen: Lithium verzeichnete aufgrund der Nachfrage nach Batteriespeichern mit 57 % den größten Anstieg, europäisches Erdgas stieg aufgrund niedriger Lagerbestände und Winterstürme um 38 % und US-Gas um 18 %. Kakao war mit einem Rückgang von 31 % aufgrund von Überangebot und schwacher Nachfrage der größte Verlierer. Geopolitische Risiken und extreme Wetterbedingungen trieben die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe, während spekulative Handelsgeschäfte die Metallmärkte beeinflussten.
Die UBS Investment Bank plant Berichten zufolge, ihren Bonuspool für das Geschäftsjahr 2025 um 20 % zu erhöhen, was auf eine positive finanzielle Entwicklung und wettbewerbsfähige Vergütungsstrategien für die Mitarbeiter des Schweizer Bankinstituts hindeutet.

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